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Sommertreffen am 29. Juli
Die Studierenden an der Hochschule Aschaffenburg erhalten sowohl im Rahmen der betriebswirtschaftlichen als auch der ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge eine solide und praxisnahe IT-Ausbildung. Davon konnten sich die Mitglieder des IT-Netzes Bayerischer Untermain bei ihrem Sommertreffen am 29. Juni in der Hochschule überzeugen. Die Professoren Wolfgang Alm (für die Fakultät Wirtschaft und Recht) und Konrad Doll (Fakultät Ingenieurwissenschaften) stellten dabei das aktuelle Studienangebot vor.
Mit zum Teil neuen Lehrveranstaltungen in den Bereichen Programmierung, Projektmanagement, Netzwerke, Prozessmanagement, klassische Informatik, Anwendungssoftware und einem Computerführerschein habe die Hochschule ihr Studienangebot den Notwendigkeiten der Praxis angepasst, so Professor Konrad Doll. Auch im Bereich der Wirtschaftsinformatik – so Professor Alm – werde das Lehrangebot den sich ändernden Anforderungen angeglichen. Als Beispiel nannte er den SAP-Kurs TERP 10, der seit Jahresbeginn in Aschaffenburg angeboten werde.
Wie die Diskussion zeigte, bleiben aber bei der Wirtschaft auch noch Wünsche offen. Besonders großes Interesse zeigten die Teilnehmer an einer weiteren Verbesserung der Studienangebote zu ERP-Systemen und Wirtschaftsinformatik. Als weiteres wichtiges Thema wurde auch die JAVA-Programmierung genannt. Zum Thema Weiterbildung machten die Hochschulvertreter auf das breitgefächerte Angebot aufmerksam, das über die Homepage der Hochschule eingesehen werden kann. Die darin verzeichneten Professoren seien gerne bereit, für Interessierte ein maßgeschneidertes Angebot zu erstellen.
Förderverein „Information Management“
Anschließend erläuterte Prof. Georg-Rainer Hofmann seine Idee eines Fördervereins „Information Management“ an der Hochschule Aschaffenburg. Ziel soll es sein, dem weiteren Aufbau des Fachgebietes Wirtschaftsinformatik Schubkraft zu verleihen. Es ist daran gedacht, den Vereinsmitgliedern Fachvorträge, Fach-Exkursionen und Hilfe bei der Vermittlung von Diplomanden bzw. Praktikanten zu leisten. Sie sollen außerdem Zugang zum Portal „NEWICOM“ erhalten und an den Sommer- bzw. Winter-Kolloquien teilnehmen können. Die Idee stieß bei den Teilnehmern des Sommertreffens auf positive Resonanz. Dabei war festzustellen, dass sie dabei durchaus das Fernziel einer Ausbildung von (Wirtschafts-) Informatikern in Aschaffenburg im Auge haben.
