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7. November 2011 "Auf dem Weg zur Main Cloud"
Zum „Rechnen in der Wolke“ gibt es bereits viele Angebote sowohl von nationalen als auch von internationalen Anbietern. Unternehmen fragen sich aber, ob die Daten auch dann sicher sind, wenn sie nicht mehr auf dem eigenen Rechner in der Firma liegen. Vielleicht bringt es ja einen Zuwachs an Vertrauen, wenn sich die „Wolke“ nicht irgendwo, sondern direkt in der Nachbarschaft befindet und man den Diensteanbieter vielleicht sogar persönlich kennt.
Im Rahmen einer Projektgruppe wollen Mitglieder des IT-Netzes Bayerischer Untermain jetzt herausfinden, wie eine „Main-Cloud“ – also eine Cloud-Computing-Lösung hier vor Ort – strukturiert sein müsste und ob dafür ein tragfähiges Business-Konzept zu finden ist. Dies ist das Ergebnis einer Diskussion im IT-Netz Bayerischer Untermain am 7. November in der IHK-Geschäftsstelle.
Beim „Cloud-Computing“ werden Hardware, Software und Service nicht mehr vor Ort vorgehalten, sondern die EDV-Aufgaben per Terminal über das Internet in externen Rechenzentren bearbeitet. Es soll einfach, schnell und kostengünstig sein. Wie die Aussprache unter Leitung von Thomas Hörig-Braun von der EDI AG in Obernburg zeigte, sind noch längst nicht alle IT-Fachleute von den Vorteilen der „Wolke“ überzeugt. Ausführlich diskutierten die Teilnehmer das Für und Wider einer Main-Cloud. Dabei gaben einige Diensteanbieter aus der Region Einblicke in bereits vorhandene Angebote.
Die Teilnehmer waren sich einig, dass eine „Main-Wolke“ an die Wünsche der Nutzer angepasst sein muss. Daher steht die Mitarbeit in der Projektgruppe sowohl Anbietern als auch Kunden offen. Die Teilnahme an den Projektgruppensitzungen ist kostenlos und unverbindlich.
Wer Interesse an einer Mitarbeit hat, wendet sich bitte an:
Jeanette Ebert, E-Mail: ebert@aschaffenburg.ihk.de
Die Idee einer „Main-Cloud“ wollen einige Mitglieder des IT-Netzes Bayerischer Untermain im Rahmen einer Projektgruppe weiter verfolgen.
