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"IPv6 - Was bedeutet die Umstellung auf das neue Internetprotokoll für Unternehmen?"
Das Internet funktioniert wie ein Kurierdienst: Es werden Pakete von Ort zu Ort geschickt, dazu sind Adressen nötig. Diese Adressen gehen langsam zur Neige, sodass ein neues Adress-Schema eingeführt werden muss – ähnlich wie die neuen Postleitzahlen Anfang der 1990er Jahre in Deutschland. Im Internet heißen die neuen Postleitzahlen ‘IPv6’, die alten ‘IPv4‘.
Jede Kommunikation zwischen zwei Computern, Smartphones, iPads und anderen internetfähigen Geräten bedingt, dass beide Seiten eindeutige Adressen des gleichen Schemas verwenden. Wenn eine Seite nur ‘IPv4‘, die andere aber nur ‘IPv6‘ beherrscht, können beide nicht miteinander kommunizieren. Dies gilt für den Einkauf in einem Online-Shop genau so wie für den Aufruf einer Webseite: Ein Besucher, der mit einer neuen Adresse ein altes System aufruft, erhält eine Fehlermeldung. Die Umstellung auf IPv6 kommt daher auf jedes Unternehmen zu, die Frage ist nur wann. Da IPv4 kein Verfallsdatum und IPv6 keinen Stichtag hat, gilt es, den individuell passenden Zeitpunkt für die IPv6-Einführung zu finden. Am 6. Juni 2012 werden viele große Provider IPv6 freischalten.
Im Rahmen einer Informationsveranstaltung am
28. Februar 2012, 17:00 Uhr,
im Sitzungssaal der IHK-Geschäftsstelle,
Kerschensteinerstr. 9, 63741 Aschaffenburg,
zeigt Wilhelm Boeddinghaus, Strato AG und Mitglied im Deutschen IPv6-Rat, welche Aspekte dabei zu beachten sind und wie die IPv6-Einführung praktisch aussieht.
Inhalte:
- Einführung IPv6: Worum geht es und welche Unternehmen sind besonders betroffen?
- Wie plane ich die Umstellung im Unternehmen systematisch und warum sollte ich jetzt damit beginnen?
- Fragen, Diskussion und Get-together
Sofern Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte verbindlich bis spätestens 20. Februar mittels des Antwortbogens oder per Mail bei Patrik Schild (schild@aschaffenburg.ihk.de) an.
Anmeldeformular IPv6
